SELBSTSTÄNDIGE UNTERSTÜTZEN!

In Zeiten von Corona wichtiger denn je: Wie kann man selbstständige Unternehmer und Freiberufler unterstützen?

Wegen der Corona Pandemie droht eine tiefgreifende Krise. Besonders Selbstständige und kleine Unternehmen sind betroffen.

Ich habe mich für den LIEBMONTAG Blog umgehört: Wie geht es Freiberuflern, Selbstständigen und Freelancern zur Zeit? Welche Auswirkungen spüren sie bereits jetzt und wie gehen sie mit möglichen Umsatzeinbußen und dem Wegbruch von Aufträgen um?

Viele Freelancer machen das Beste draus und optimieren interne Prozesse. Die Lösung für Corona?

Ein großer Vorteil von Menschen, die schon eine ganze Weile selbstständig sind: Sie wissen mit Krisen umzugehen und stecken nicht gleich den Kopf in den Sand. Jede Situation wird genutzt, um die eigene Arbeit oder das eigenen Unternehmen weiter voranzutreiben. Die Stimmung bei vielen der befragten Freiberuflern ist positiv und von Optimismus geprägt. Und trotzdem wird die Corona-Krise nicht jeden unbeschadet durch diese harte Zeit kommen lassen.

Was tun die Selbstständigen selbst? Und was kann man tun, um sie zu unterstützen?

Auch wenn sich viele Unternehmer kreativ zeigen und das Beste aus ihrer Situation machen, ist es eine extrem schwierige Zeit. Es müssen trotz der tempoären  Schließungen aufgrund der Corona Restriktionen noch alle laufenden Kosten bezahlt werden. Nicht selten sind das extrem hohe Kosten: Miete, Mitarbeiter und alle weiteren monatlichen Kosten müssen trotz weniger Umsatz gestemmt werden. 

Jetzt stellt sich die Frage: Was kann ich tun, damit es mein Lieblingsshop, Café oder Dienstleister auch noch nach der Corona Krise geben wird?

Was du zur Unterstützung anderer Freiberufler und kleiner Unternehmen beitragen kannst:

  • Nutze das Angebot deines Dienstleisters weiter. Du möchtest doch am Ende von Corona nicht auf ihn verzichten müssen?

  • Profitiere davon, dass viele kleine lokale Shops ihre Ware nun liefern - es ist praktisch, easy und für einen guten Zweck

  • Onlineshopping geht auch in der Corona Quarantäne: Bestelle einmal mehr bei deinen kleinen Lieblingsshops

  • Dein bestes Café/Restaurant musste wegen Corona schließen? Kaufe Gutscheine, um der Gastronomie durch die Krise zu helfen

Was du tun kannst, wenn du selbst betroffen bist?

  • Überdenke dein Angebot: Gibt es Möglichkeiten die Krise zu nutzen?

  • Könntest du dein Angebot auch online anbieten? Kleine Webshops sind relativ schnell erstellt...

  • Gibt es Punkte, die du schon lange verändern wolltest? Jetzt ist die beste Gelegenheit für die To-Do-Liste.

  • Wichtiger denn je: Mache deine Zielgruppe/Kunden darauf aufmerksam, dass du jetzt ihre Unterstützung brauchst!

Smarte Unternehmer haben sofort umgedacht: Sie nutzen die Krise, um auch für die Zukunft bestens gewappnet zu sein.

So kämpfen Unternehmer und Freelancer gegen die Corona Krise

Fallbeispiel I: Onlinetherapie & Telemedizin 

Ein geschätzter Kunde von LIEBMONTAG, das Qurateam in Basel hat es geschafft: Durch ständig zukunftsweisendes Arbeiten,  konnte ein neues Standbein der Praxis für Psychotherapie und Psychiatrie erschaffen werden. Die Möglichkeit mit Telemedizin Patienten auch während einer möglichen Corona Quarantäne zu betreuen, ist ein großer Benefit. Patienten und das Praxisteam können geschützt werden und Therapien ortsunabhängig fortgesetzt werden. Eine Dokumentation, wie LIEBMONTAG bei der Umsetzung von Information & Kommunikation helfen konnte, findest du in hier.

Fallbeispiel II: Interne Prozesse & Workflow optimieren

Nicht immer müssen Veränderungen nach außen sichtbar sein: Bei easyrechtssicher werden in Zeiten der Corona-Krise interne Abläufe optimiert. So werden aktuell Anleitungen verschiedener Prozesse als Video, Text oder Fotos erstellt. So wird die Arbeit perspektivisch vereinfacht, denn so wird Inselwissen vermieden und Wissen zugänglich gemacht. Dies soll in Zukunft beispielsweise Mitarbeiterwechsel und das Einarbeiten enorm erleichtern.

Fallbeispiel III: Trotz Auftragsflaute: Gerade jetzt an die Zukunft denken!

Karoline Mohren bleibt optimistisch:

"Ich bin freie Texterin für Unternehmer*innen mit Onlinebusiness und bei mir herrscht Auftragsflaute. In unsicheren Zeiten tun sich viele schwer mit Investitionen ins eigene Business, dabei ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, können wir die freigewordene Zeit aktiv nutzen, um an unserer Weiterentwicklung und der unseres Marketings, unserer Angebote zu arbeiten. Genau das tue ich zurzeit – denn es wird eine Zeit nach Corona geben, in der ich davon profitieren werde. Und das möchte ich allen anderen raten: Nutzt die Zeit für euer Business, damit ihr später richtig durchstarten könnt!"

Die Lage ist ernst. Aber sie ist nicht aussichtslos.

Auch wenn 90% aller Befragten Selbstständigen über ihre Auftragslage nichts positives berichten können. Es gibt auch wenige Ausnahmen: Je nach Angebot des jeweilgen Freiberuflers, kann es sein, dass "dank" Corona sogar mehr Aufträge reinkommen. Sei es, weil Kunden nun auch mehr Zeit haben, sich Aufgaben zu widmen, die im Tagesgeschäft zu kurz kommen. Oder weil sich Unternehmer und Freiberufler so positioniert haben, dass sie genau jetzt profitieren können.