ein roter faden im Chaos.
Die inoffizielle Version:
Ich bin Roxanne, und meine Laufbahn begann streng genommen 1997 in einem winzigen Häuschen in Südfrankreich. Stundenlang spielte ich im Atelier meines Vaters "Archäologie-Museum". Mit Eintrittskarten, Kassenbereich und Logo. Dass die Exponate fehlten war völlig zweitrangig.
Zwei Jahre später folgte meine zweite Kinderzimmer-Gründung: eine Naturkosmetikmarke namens „Salvia Sclarea". Selbst angerührte Cremes nach Hobbythek-Rezepten, ein eigener Stempel, Flyer - alles was dazu gehört. Muss ich dazu sagen, dass mir letzteres wesentlich mehr Freude bereitete, als das Panschen mit Bienenwachs und Ölen?
Im Grunde mache ich heute genau dasselbe. Nur nennt sich das jetzt nicht mehr spielen, sondern arbeiten.
(Ist das etwa gerade das Schönste, was man über seinen Werdegang sagen kann? Ich glaube schon.)
Ein paar Jahre später habe ich Architektur studiert und irgendwann mittendrin ein Schmucklabel gegründet, weil ich nicht warten konnte, selbstständig mein eigenes Geld zu verdienen. Nach dem Abschluss fragten alle: Und jetzt Architekturbüro? Und ich schüttelte lächelnd den Kopf.
Dann kam mein Illustrationsstudio kleinraumatelier aweil ich merkte, dass mir an meiner Arbeit rund um das Schmucklabel der grafische Teil (Packaging, Werbung, Webdesign) unfassbar Spass macht. Dann das Online-Magazin monZENzine um meine Liebe für's Schreiben auszuleben. Dann LIEBMONTAG, als ich mich immer mehr Anfragen erreichten, ob ich nicht meinen Webdesigner, Grafiker oder Marketingmensch empfehlen könnte (me, myself and I).
Manche sagen: Chaos. Ich sage: Roter Faden.
Jede einzelne hat mich gelehrt, was es braucht, um mit der eigenen Expertise sichtbar zu werden. Die schlaflosen Nächte, in denen man denkt: Das wird nie was. Den Morgen, an dem die erste richtige Anfrage kommt. Den Moment, in dem man zum ersten Mal einen Preis nennt und hofft, dass die Stimme nicht zittert. Ich kenne das alles. Und genau deshalb verstehe ich meine Kund*innen, wenn die Courage vor dem nächsten Schritt plötzlich ganz klein wird.

Master of Arts | UAS Frankfurt am Main
Roxanne Leissring
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Meinen allerersten LIEBMONTAG-Kunden betreue ich nach acht Jahren immer noch.
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Fast alle meine alten Freundinnen sind Architekt*innen. Acht Jahre Studium sei dank.
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Ich liebe Flamenco. Habe früher Stunden genommen und kann nicht sitzen bleiben, wenn die ersten Klänge ertönen.
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Ich bin Genussmensch. Jeden Tag, gerade im Alltag.
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Fast alle meine neuen Freund*innen sind ehemalige Kund*innen. Das ist eine der schönsten Geschenke an meiner Arbeit.
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Ich sage „bauen" statt „erstellen". Architektin halt.
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Ich besitze keinen Fernseher, aber ca. 5 laufende Skizzenbücher.
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Ich glaube, dass Montag der beste Tag der Woche ist. Unironisch.
Wollen wir uns kennenlernen?
Viele meiner Kundinnen sind über die Jahre zu Freund*innen geworden - und das ist wahrscheinlich das Schönste, was ich über meine Arbeit sagen kann.
Wenn du das Gefühl hast, dass wir zueinander passen könnten: Lass uns 15 Minuten reden. Kein Pitch, kein Verkaufsgespräch. Einfach ein ehrliches Gespräch darüber, was du vorhast und ob ich die Richtige dafür bin.
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